Mehr über mich



Schulzeit
Ich wurde im Januar 1949 in Hagen/Westfalen geboren. In Hagen bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Dort habe ich schreiben gelernt. 1. Bilanz meiner Volksschullehrerin: „Du hast eine Sauklaue.“
Die habe ich heute noch. Es gibt nur zwei Personen, die meine Handschrift fehlerfrei lesen können: meine Frau und meine Sekretärin.  2. Bilanz meiner Lehrerin: „Du schreibst schöne Aufsätze, aber die sind so realistisch.
Kannst du nicht mal phantasievollere Geschichten schreiben?“ Das ist mir lange nachgegangen, denn meine Aufsätze waren frei erfunden. Trotzdem habe ich für Frau Brühn in der Pause gerne Zigaretten gekauft.
Sie rauchte Nil. Ich fand sie toll, obwohl sie gut 50 Jahre älter war als ich.

In Hagen hatte ich eine schöne Zeit. Erste Artikel für die Schülerzeitung „Lupe“, Pressearbeit für den TSV Hagen 1860, Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau. Auch Brieffreundschaften haben meinen Horizont und das Schreibvermögen erweitert. Da gab es Richard in England, Tarja in Finnland, Noriko in Japan und Nada in Jugoslawien. Wir haben uns viel geschrieben. Und nach dem Abitur war klar: nix wie weg.
Mir war die Stadt zu eng. Schon mit so einer harmlosen Sache wie dem Berufswunsch eckte ich an.
Ich hatte „Professor“ angegeben. „Sagen sie doch Studienrat. Oder meinetwegen Oberstudienrat“, drängte mein Klassenlehrer. Und ich hatte immer gedacht, der Mensch soll Ziele haben.


Ein Blick auf Jugenheim

Ich bin dann weg, aber weit bin ich nicht gekommen, nur bis nach Mainz. Da habe ich Publizistik, Soziologie und Sport studiert und 1974 Examen gemacht. Und zwischendurch Geld verdient als Biertankreiniger, Bierfahrer, Paketverlader und Briefträger. Ich habe in einer Kunststoff-Fabrik so sympathische Dinge wie Liebesperlenflaschen, Autovasen und Heringseimer hergestellt, als Sportlehrer gejobbt, Artikel für die Mainzer Allgemeine Zeitung, Twen und die konkret geschrieben, für den Stern fotografiert und schließlich beim Südwestfunk angefangen. Hörfunk, Fernsehen und wieder Hörfunk. Features, Dokumentationen, aktuelle Berichte, Kommentare, Moderationen. Professor Berno Wischmann, der damalige Dekan des Sportinstituts, hatte mir schließlich an einem langen Abend nahegelegt, „was Richtiges“ zu werden. Professor bin ich nicht geworden, sondern Programmchef bei SWR4 Rheinland-Pfalz.

Ich bin verheiratet, habe ein Kind und lebe seit 1980 in Jugenheim, einem Weindorf in der schönen rheinhessischen Hügellandschaft.

Außerdem

  • Im Sommer 2009 wurde ich durch die rheinland-pfälzische Kultusministerin Doris Ahnen in den Beirat des Künstlerhauses Edenkoben berufen.
  • Ich lese ich nicht nur aus meinen Krimis und Kurzgeschichten, sondern ich erzähle in unterschiedlichen Programmen Geschichten in Prosa und in Reimen. Geschichten aus dem prallen Menschenleben.
  • Ich beteilige mich am Zusammenschluss von den Krimiautoren, die seit 2008 das Krimifestival "Mörderisches Rheinhessen" veranstalten.
  • Hinweisen möchte ich auf die Veranstaltungsreihe Rheinhessen liest, die ich 2007 angeregt habe. Ich bin den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms dankbar, dass sie diese Idee aufgegriffen und zur festen Einrichtung gemacht haben. Die Lesungen in Weingütern jedes Jahr im November sind ein kultureller Höhepunkt für die Region.
  • Ich bin Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft für Krimiautoren - dem Syndikat.
  • Ich freue mich schon auf die nächsten gemeinsamen Auftritte mit Angela Öztanil.
  • Hinweisen möchte ich auf meine Gedichte und die CD Dialog.
  • Das Saxophon beim Gedicht Aufwand spielt Wolfgang Röben. Danke, Wolfgang.

Preise

  • Ernennung zum Ehrenkommissar durch den Mainzer Polizeipräsidenten Karl-Heinz Weber 2010
  • Medienpreis 2006 der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager
  • Propst Reinhard Becker-Preis 1994
  • Fachinger Kulturpreis 1988
  • Herbert Quandt-Medienpreis 1987